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Financial Times Deutschland (FTD): Was bei technischen Themen fehlt


Eine kleine Handreichung zur Medienpädagogik

Die Financial Times Deutschland wurde eingestellt.

Die Artikel sollten aber bei Archive.org noch aufzutreiben sein.
 

Viele nutzen Medien reichlich unkritisch. Über die Probleme von Wikipedia äußere ich mich an anderer Stelle. Vielleicht kann ich mit diesem Teil meiner Website dem einen oder anderen Lehrer eine Handreichung für die Medienpädagogik geben.

So gerne ich die Financial Times Deutschland las: Häufig genug zeigen Artikel überaus deutlich, dass in der Redaktion der technische Sachverstand fehlt. Da werden wohl Pressemitteilungen unreflektiert abgeschrieben, anderes Material ungeprüft übernommen, oder ohne Sachverstand eine vorgegebene Zeilenzahl zusammengestoppelt. Entsprechend kommen da Halbwahrheiten oder schlicht Falsches und Unverständliches ins Blatt. Wie viel Schwachsinn findet sich wohl in weniger prominenten Blättern, wenn es schon hier so schlimm ist?

Es wäre ausgesprochen einfach und billig, diese Missstände zu verhindern: Es gibt selbständige Wissenschaftsjournalisten, die so einen Artikel für z.B. 50 EUR redigieren und dafür auch kaum länger brauchen dürften als ich für meine Kritiken hier. Die folgenden Beiträge schrieb ich vorzugsweise mal schnell in Arbeitspausen, unterstützt von kurzen Internet-Recherchen. Seit 2008 hat sich das Niveau dieser Artikel auch gebessert. Aber wenn ich schon mit meinem Allgemeinwissen spontan erkenne, dass das so nicht sein kann...

Die Motivation hinter dieser Seite sind zumindest zwei Gedanken:

  • Vielleicht werden den Verantwortlichen meine Kommentare irgendwann so peinlich, dass sie etwas unternehmen.
  • Lehrer können diese Hinweise gerne für ihren Unterricht in Medienpädagogik auswerten. Für Rückmeldungen wäre ich dankbar.

Verständlich werden die folgenden Seiten nur im Zusammenhang mit dem jeweils am Anfang verlinkten Artikel. Die Links öffen die entsprechende Seite der FTD-Website in einem eigenen Fenster. Schließlich will ich urheberrechtlich sauber bleiben. Und urheberrechtlich geschützt sind diese Texte – schließlich sind sie kreative geistige Schöpfungen der Autoren, die mit dem Stand der Technik nur begrenzt etwas zu tun haben...

Hinweis: Einige der folgenden Artikel sind über die FTD-Website nicht mehr oder nur noch gegen Bezahlung zugänglich. Sorry, aber ich darf sie hier nicht anbieten.

Financial Times Deutschland: Die verunglückten Technik-Artikel

Der Übersichtlichkeit halber habe ich die Artikelbesprechungen in mehrere Kategorien aufgeteilt:

  • DAU-Alarm: Da haben sich Autoren geäußert, die man keinem EDV-Support-Menschen zumuten möchte.
  • Technische Themen schlecht recherchiert: Ein Journalist muss in aller Regel ein viel breiteres Wisensgebiet abdecken als ich. Von daher kann er da auch nicht so tief drinstecken. Aber ein paar Minuten bei Google sollten immer drin sein.
  • Technische Themen – der Autor hat's nicht kapiert: Ich kenne das doch selber: Ich mache mich zu einem neuen Thema schlau und dann erzählt mir der zuständige Entwickler, ich hätte was in den falschen Hals gekriegt. Kommt vor. Aber gehört überprüft, ehe es veröffentlicht wird.
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Alexander von Obert * http://www.techwriter.de/thema/financia.htm
Letzte Änderung: 18.01.10 (redaktionell leicht bearbeitet)


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Siehe auch:
Warum Wikipedia systematisch unzuverlässig ist
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